Vor gefühlten zehn aber gelebten zwei Jahren, noch vor dem ersten Blogeintrag der Kavantgarde, startete Max Master Five ein mediales Abenteuer, das in regelmäßigen Abständen über jeglichen Irrsinn, Stumpfsinn, Blödsinn und Wahnsinn aus dem Karlsruher Untergrund berichten sollte. Viele interessante Gäste, talentierte Künstler und bunte Outfits später, erscheint nun die zehnte Folge von Undergrunt. In dieser Jubiläumsfolge beschert uns Moderator Max Master Five äußerst interessante Einblicke hinter die Kulissen der Sendung und offenbart welch großer Erfolg und Reichtum in den letzten Jahren angehäuft wurde. Glücklicherweise konnte der neu gewonnene Reichtum die Realness dieser Sendung nicht brechen. An dieser Stelle ein dickes Danke an Max und die gesamte Crew im Hintergrunt äh Hintergrund, für die vielen unvergessenen Momente die wir beispielsweise mit Jürgen Leppert aka dem Dreher oder dem herzensguten Schlagerstar Jose haben durften. Auf das Undergrunt noch viele weitere Jubiläumsshows feiert! Diese erste hats auf jeden Fall in sich. Höchstes Entertainment auf tiefstem Niveau. So wie wirs am liebsten haben!
Zur Feier das Tages, zeigen wir euch jetzt die erste Undergrunt Sendung überhaupt. Sie wurde nie auf Kavantgarde gezeigt, da sie noch vor dem Start der Kavantgarde im Juli 2008 ausgestrahlt wurde. Zu Gast in dieser ersten Sendung sind die Macher vom legendären karlsruher CORNER Magazin und die Rapper MOC und Mars die ein allerköniglichstes Freestyle zum Besten geben. Definitiv ein gelungener Start für diese einzigartige Sendung. Great success!
Wer in Erinnerungen schwelgen möchte und sich die volle Undergrunt Dröhnung einbauen möchte kann das HIER tun. Da findet ihr sämtliche Undergrunt Folgen sowie ein paar Making Of Fotos. Viel Spaß!
Obacht, obacht!! Die Kavantgarde steht nicht länger nur für Elektro-Indie-Funk-Punk-Rap und Co., sonder ab heute auch für Klassik Musik. Ja genau, ihr habt richtig gelesen: K-L-A-S-S-I-K M-U-S-I-K. Wer noch nie von diesem eingestaubten Genre gehört hat, sollte unbedingt mal auf Youtube oder Google nach Mozart oder Beethoven suchen. Oldschool Shit! Ein ambitionierter Vertreter dieser Musik ist der gebürtige Karlsruher Basil Weis. Seines Zeichen Musiklehrer und Mitglied der Indie-Elektro-Pop Band The Patricks. Was er vor hat, warum Klassik Musik für jeden da ist und was hinter “Hausmusik” steht, erfahrt ihr im folgenden Interview. Mojique Herrmann (Kurator der FKK Frischfleisch) war so freundlich und hat Basil Weis für uns besucht um ihm ein paar Fragen zu stellen.
Wer nach dem Interview neugierig geworden ist, kann Basil Weis und die anderen beeindruckenden Musiker der letzten Hausmusik übrigens im Rahmen der aktuellen FKK Frischfleisch Veranstaltung am Sonntag ab 18 Uhr in der Fleischmarkthalle erleben. Auf jeden Fall sehenswert!
Außerdem an dieser Stelle noch einmal der Aufruf an alle Leute die bei der nächsten Hausmusik mitmachen oder zuschauen wollen. Meldet euch einfach bei Basil Weis über Facebook! Er freut sich über jeden der beitragen ober beiwohnen möchte.
Aber jetzt erstmal viel Spaß mit dem Interview. Classic shit!
Am Samstag ist es wieder soweit. Zimmermusik läd in den Erdbeermund und hat wieder illustre Gäste geladen. Mit dabei diesmal die Plastic People aus Saarbrücken. Für alle Freunde von minimalem und technoiden Style genau das richtige.
Exklusiv für die Kavantgarde vergeben die Veranstalter diesmal 10 Cheaplist Plätze sowie 10 Mix CDs. Leute auf der Cheaplist zahlen den ganzen Abend nur 2,5€ anstatt 5€ regular. Wer auf die Cheaplist möchte, muss einfach kurz den Kommentar “Zimmermusik! Ich bin dabei!” zu diesem Blogeintrag verfassen und eine kurze Email mit dem vollständigen Name für die Kasse per Email an kontakt@kavantgar.de senden.
Teilnahmeschluss ist Freitag 18 Uhr. Viel Glück & Viel Spaß am Samstag bei Zimmermusik!
Zunächst ein Hoch auf die interessante, konstruktive Kritik zum Stil in Karlsruhe Beitrag. Abschließend bleibt zu sagen, dass dieses Projekt Karlsruhe auf jeden Fall bereichert und wir alle, egal ob Hater oder Lover, gespannt sein dürfen wo die Reise mit Stil und Mode in Karlsruhe hingeht.
Jetzt ein Interview mit Mojique Herrmann, dem Kurator und Hauptorganisator der diesjährigen FKK-Frischfleisch Ausstellung. Die Veranstaltungsreihe, die sich für zwei Wochen in der Alten Fleischmarkthalle verbarrikadiert hat, startet zwar erst am kommenden Montag (24.05.2010) aber mit dem heutigen Interview soll schon jetzt frühzeitig drauf aufmerksam gemacht werden und dazu beitragen, dass so viele Leute wie möglich den Tag der Eröffnung fett in ihrem Terminkalender anstreichen. Der Eintritt ist an den meisten Tagen sensationell günstig, nämlich umsonst, und nur an vereinzelten Konzertabenden wird an der Tür die Hand dezent aufgehalten. Warum der Preis aber bei weitem nicht das einzige Argument ist, hinzugehen, verrät euch Mojique im Interview. Alle näheren Infos zu den einzelnen Terminen, findet ihr wie gewohnt HIER im Terminkalender. Das Wort hat Mojique Herrmann…
Ach, an dieser Stelle Entschuldigung für die übermiese Soundqualität - wir arbeiten dran
Wie einige sicher mitbekommen haben, gibt es in Karlsruhe seit einigen Tagen ein neues Blog-Projekt mit dem Name Stil in Karlsruhe. Da dieser Blog scheinbar stark polarisiert und bereits viele kritische Kommentare hervorgebracht hat, soll mit diesem Eintrag eine Diskussion zu diesem Projekt angeregt werden.
Inspiriert vom erfolgreichen Street Style Blog Stil in Berlin, will Stil in Karlsruhe dazu beitragen, dass in Karlsruhe Individualität und Stil, sei er noch so extravagant und ungewöhnlich, größere Beachtung und Akzeptanz finden. Das Blog-Projekt will den Spaß am individuellen Ausdruck in Karlsruhe fördern und die provinzielle Intoleranz gegenüber Stil abseits des Massenkonsums abbauen.
Es verwundert nicht, dass mit einem solchen Vorhaben, in einer modisch bislang profillosen Stadt wie Karlsruhe, die Reaktionen, vor allem von Leuten aus anderen Städten, kritisch bis scharf ausfallen. Kommentare wie “Karlsruhe hat keinen Stil”, “Mit Stil hat das nichts zu tun!” oder “Wie scheiße sieht das denn bitte aus? diesen Stil lasst ihr bitte in Karlsruhe” offenbaren welch ein negatives Bild Karlsruhe in anderen deutschen Städten inne hat und wie schlecht es um Stil in Karlsruhe bestellt zu sein scheint. Die wenigen positiven Aussagen wie “Wenn es klappen würde, “die provinzielle Intoleranz gegenüber Stil abseits des Massenkonsums abbauen”, wäre die beste Innovation, die Karlsruh je erfahren wird/hatte – (längen vor der unterirdischen Straßenbahn-Idee)” oder “Ich bin zwar ein Modebanause, aber mir gefällt’s.” verdeutlichen zudem, wie gering das Selbstbewusstsein der Karlsruher und wie schwach das Zugehörigkeitsgefühl zur eigenen Stadt ist. Ob es Stil in Karlsruhe gelingen wird, die Freude am modischen Ausdruck zu fördern, das Bewusstsein für Stil zu schärfen und das Zugehörigkeitsgefühl zu dieser Stadt zu stärken, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass sich Stil in Karlsruhe auf eine spannende Mission begeben hat und schon jetzt eine interessante Diskussion um Stil in Karlsruhe ins Rollen gebracht hat.
Was haltet ihr von dem Projekt?
Findet ihr es gut, dass es sowas in Karlsruhe gibt oder sollte man das Projekt lieber gleich wieder einstampfen?
Seit ihr auch der Meinung, wie scheinbar viele der Leser auf Stil in Karlsruhe, dass es in Karlsruhe keinen Stil gibt?
Le Grand Uff motherfucking Zaque! Wer kennt sie nicht?! Keine andere Band aus Karlsruhe hat in den letzten Monaten so viele Auftritte und Partys beballert wie die Drum & Bass, Jazz & Funk Band Le Grand Uff Zaque. Bestehend aus Max Master Five, Merten Lindorf, Jonathan Zacharias, Baron Marcel Baguette, Sängerin Laura Oyewale und Rapper/Rampensau MOC entwickelt sich die Band Schritt für Schritt zu Karlsruhes größtem Exportschlager seit dem Fahrrad und one and only Oliver Kahn. Schließlich weist die Band bereits zahlreiche Auftritte in Hamburg, München und Berlin auf und wenn man sich den Tourplan auf ihrer Myspace Adresse anguckt, kann man davon ausgehen, dass das grad so weitergeht. Solveig von backyard TV hat die komplette Truppe zu einem gemütlichen Frühstücksplausch eingeladen und sie über musikalische Einflüsse, Heimspiele, Parallelen zu Metallica, Liebe, Geld, anstehende Termine und ihrem anstehenden CD-Release befragt. Darauf ein Ei!
Am 15. Mai veranstaltet das neugegründete Musiklabel reposit.records die erste Labelparty in Karlsruhe. Veranstaltungsort ist die Fleischmarkthalle, mitten im zukünftigen „Kreativpark Ost“ gelegen. Neben dem DJ-Duo nugath (Deephouse) und DJ Paka (Funk, Soul, HipHop) stehen besonders die reposit.records Artists Le Grand Uff Zaque (Jazz’n’Bass) und Voodoodecoder (Electro, Minimal) im Mittelpunkt des Abends. Verschiedene Streetart- und Aktionskünstler, unter anderem Ceon, 39, Laura Oyewale und La Fresh, werden die Labelparty zu mehr, als einer rein musikalischen Veranstaltung machen. So ist es das Ziel der Veranstalter, Live Tanzmusik, DJ-Sets und Kunst zusammenzubringen und verschmelzen zu lassen sowie den kreativen Austausch zwischen den Beteiligten zu fördern. Eintritt ab 20 Uhr 4 € und ab 22 Uhr 7 €! Weitere Informationen zu Repost.Records gibts unter www.repositrecords.com.
Ein Highlight des Abends ist das Debüt-CD-Release „Le Grand Plaisir“ von Le Grand Uff Zaque!
Das Team von Reposit Records war so freundlich und hat der Kavantgarde zu diesem Anlass zwei fette Le Grand Uff Zaque Packages für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt. Ein Package besteht aus einem Shirt und einer handsignierten CD. Die Shirts gibts für Frauen in den Größen S, M, L und für Männer in M, L, XL. Am Abend kostet die CD 7 €, die Shirts 12 €, das komplette Package 15 €.
Wer mitmachen will, muss einfach eine Email mit dem Betreff: “LE GRAND UFF ZAQUE IST DER SHIT!” an kontakt@kavantgar.de schicken und seine Wunschgröße angeben. Der Gewinner wird noch vor Samstag bekannt gegeben. Viel Glück!
What the fuck ist Neue Musik? Komponist Markus Hechtle klärt auf. Der Subkulturelle Fortschritt Heidelberg malt an. Neue Musik spielt der Avantgarde Geiger Filip Saffray. Bam Alda!
In seinem ersten Interview für die Kavantgarde, kurz vor einem Konzert im Jubez, hat Tobi von Stereohype und DJ unter dem Pseudonym Zebrafon die Karlsruher Rock und Folk Band Perry O’Parson interviewt. Die Band gewann 2008 das New Bands Festival im Jubez und bekam dadurch die Möglichkeit 2009 auf dem Fest aufzutreten und eine Album aufzunehmen. Anlass genug um mal nachzufragen und die Band all denen vorzustellen, die sie noch nicht kennen. Enjoy!