Projektlupe | Interview mit Arts in Dialog

August 30, 2010 | Filed Under Kavantgarde TV, Projektlupe | No Comments

Im September vergangenen Jahres fand die erste Dionysien Veranstaltung der Künstler und Theater Gruppierung Arts in Dialog statt. Im Rahmen ihrer Geburtstagsfeier zum einjährigen Bestehen, haben wir die zwei Hauptinitiatoren, Robert Besta und Thomas Gerber, in der Stadtmitte getroffen und sie zu ihrem Projekt Arts in Dialog und der für April 2011 angesetzten zweiten Dionysien Veranstaltung befragt. Außerdem waren wir Augenzeugen der ersten Karlsruher Tortenschlacht. Aber seht selbst. Viel Spaß mit dem Interview.

Untitled from Kavantgarde on Vimeo.

Hier noch ein Bericht über die D I O N Y S I E N MMIX Veranstaltung aus dem letzten Jahr:

Weitere Infos gibts auf www.arts-in-dialog.com

Projektlupe | ton:art 2010

Juli 31, 2010 | Filed Under Projektlupe | No Comments

Noch bis zum 8. August findet in der Galerie Margit Haupt im Passagenhof die Ausstellung ton:art statt. Klangkunst, interaktive Klanginstallation und künstliche Projekte rund um das Zusammenspiel von Musik und Computer versetzen in neue, sphärische Welten.

Die ausgestellten Arbeiten stammen von Studenten der Musikinformatik/Musikwissenschaft der Hochschule für Musik in Karlsruhe. An den Exponaten darf man sich austoben: sei es auf einer Spielwiese mit Affen und Fröschen, die lautstark um ein Entchen battlen oder anderen interaktiv gestalteten Klangkörpern.

Fünf Events mit Live-Performances, elektronischen Kompositionen, DJs und Visals ummalen die Ausstellung. Bei Prosa-Partituren mit Wort+Klang lassen in Traumwelten abschweifen. Ton:art-gerechte Bewegung verschafft Ihr Euch bei der „Elektronischen Nacht“. Tapes, Laptop-Band und DJ motivieren die Tanzmuskulatur zu Höchstleistungen.

Die Ausstellung ist kostenfrei und ist täglich von 15 - 20 Uhr geöffnet.

Weiter Infos zur ton:art 2010 gibt es hier.

Und hier noch ein Video Beitrag von Raphael Hustedt:

ton:art 2010 from Raphael Hustedt on Vimeo.

Hier gelangt ihr zum ton:art Kavantgarde Beitrag aus dem letzten Jahr.

Projektlupe | Stil in Karlsruhe

Mai 15, 2010 | Filed Under Projektlupe | 12 Comments

Wie einige sicher mitbekommen haben, gibt es in Karlsruhe seit einigen Tagen ein neues Blog-Projekt mit dem Name Stil in Karlsruhe. Da dieser Blog scheinbar stark polarisiert und bereits viele kritische Kommentare hervorgebracht hat, soll mit diesem Eintrag eine Diskussion zu diesem Projekt angeregt werden.

Das Konzept von Stil in Karlsruhe:

Inspiriert vom erfolgreichen Street Style Blog Stil in Berlin, will Stil in Karlsruhe dazu beitragen, dass in Karlsruhe Individualität und Stil, sei er noch so extravagant und ungewöhnlich, größere Beachtung und Akzeptanz finden. Das Blog-Projekt will den Spaß am individuellen Ausdruck in Karlsruhe fördern und die provinzielle Intoleranz gegenüber Stil abseits des Massenkonsums abbauen.

Es verwundert nicht, dass mit einem solchen Vorhaben, in einer modisch bislang profillosen Stadt wie Karlsruhe, die Reaktionen, vor allem von Leuten aus anderen Städten, kritisch bis scharf ausfallen. Kommentare wie “Karlsruhe hat keinen Stil”, “Mit Stil hat das nichts zu tun!” oder “Wie scheiße sieht das denn bitte aus? diesen Stil lasst ihr bitte in Karlsruhe” offenbaren welch ein negatives Bild Karlsruhe in anderen deutschen Städten inne hat und wie schlecht es um Stil in Karlsruhe bestellt zu sein scheint. Die wenigen positiven Aussagen wie “Wenn es klappen würde, “die provinzielle Intoleranz gegenüber Stil abseits des Massenkonsums abbauen”, wäre die beste Innovation, die Karlsruh je erfahren wird/hatte – (längen vor der unterirdischen Straßenbahn-Idee)” oder “Ich bin zwar ein Modebanause, aber mir gefällt’s.” verdeutlichen zudem, wie gering das Selbstbewusstsein der Karlsruher und wie schwach das Zugehörigkeitsgefühl zur eigenen Stadt ist. Ob es Stil in Karlsruhe gelingen wird, die Freude am modischen Ausdruck zu fördern, das Bewusstsein für Stil zu schärfen und das Zugehörigkeitsgefühl zu dieser Stadt zu stärken, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass sich Stil in Karlsruhe auf eine spannende Mission begeben hat und schon jetzt eine interessante Diskussion um Stil in Karlsruhe ins Rollen gebracht hat.

Was haltet ihr von dem Projekt?
Findet ihr es gut, dass es sowas in Karlsruhe gibt oder sollte man das Projekt lieber gleich wieder einstampfen?
Seit ihr auch der Meinung, wie scheinbar viele der Leser auf Stil in Karlsruhe, dass es in Karlsruhe keinen Stil gibt?

Projektlupe | DASDING.tv Bericht über den RetroGames e.V.

März 13, 2010 | Filed Under Projektlupe | No Comments

Der RetroGames e.V. bereichert das Karlsruher Kulturleben mit einem ganz speziellen Kulturgut - Videospielautomaten, genauer genommen Arcadeautomaten. Über 50 davon haben die Jungs von RetroGames seit ihrer Gründung 2002 in einem Nebenraum vom Gotec zusammengetragen. Für gerade mal 3€ Eintritt kann dort jeder, immer Samstag ab 21 Uhr, zocken was das Herz begehrt - ein Spaß den man mal erlebt haben sollte. Die DASDING.tv Redaktion hat dem Karlsruher Museum der etwas anderen Art ein Besuch abgestattet und daraus einen netten Beitrag gebastelt. Viel Spaß!

Projektlupe + Steckbrief | backyard TV

Februar 5, 2010 | Filed Under Projektlupe, backyard TV | No Comments

Backyard TV sollte jedem Kavantgarde Besucher längst ein Begriff sein. Mit zahlreichen interessanten Beiträgen und Interviews haben sie in den letzten Monaten einen großen Beitrag zur fortlaufenden Vernetzung der jungen Kunst- und Kulturszene in Karlsruhe geliefert. Jüngst moderierten sie sogar eine stadtpolitische Diskussion zum Thema U-Strab und luden dazu kurzerhand zahlreiche Meinungsführer der jeweiligen Lager ein. Das Ergebnis war eine hitzige Diskussion mit einigen unterhaltsamen Momenten. Sollte man sich auf jeden Fall mal angucken. Da man zukünftig mit Sicherheit noch einiges von backyard TV hören und sehen wird, wollen wir die einzelnen Protagonisten und das konkrete Konzept hinter backyard heute etwas geauer beleuchten. Vorhang auf für backyard TV!

Hier gehts zur Projektlupe…

Projektlupe | Fake Bettler

Januar 22, 2010 | Filed Under Projektlupe | 3 Comments

Noch ein Tag und dann steht der Sieger fest. Noch ist alles möglich. Wer noch nicht hat, darf noch. HIER gehts zum Voting.

Hier ein interessantes Projekt eines HfG Studenten. Viel Spaß!

Bitte spenden from bootsmaat on Vimeo.

Vote | Concrete Glory von Koner131 und Matthew Gyngell

November 28, 2009 | Filed Under Projektlupe | No Comments

Der karlsruher Gallerist Kelly und Künstler DOME schicken über ihre Plattform Nuthouse Gallery (www.nuthouse-gallery) einen Videobeitrag der Künstler Koner131 und Matthew Gyngel ins Rennen um einen Videocontest aus den USA. Es gibt einen Viewer Preis und einen Jury Preis. Damit die karlsruher ins Finale kommen, brauchen sie unsere Unterstützung! Um abzustimmen (ohne Anmeldung etc. möglich) muss man lediglich auf diese Seite gehen und auf das Daumen hoch Symbol klicken.

Hier gehts zum Vote!

Bitte so oft wie möglich voten!!!!

Hier das Video:

Projektlupe│Digitale Klangkunst auf der ton:art Ausstellung 2009

Juli 31, 2009 | Filed Under Projektlupe | No Comments

Nachdem es in letzter Zeit etwas ruhiger auf der Kavantgarde zuging, haben wir jetzt mal wieder was ganz besonderes für euch aus dem Hut gezaubert. Mit einer einfachen Kamera und einem noch einfacherem Mikrofon bewaffnet, haben sich der Redakteur Pulle und der Kameramann Paka im Dienste der Kavantgarde an ein umfangreiches Projekt gewagt. Ein umfassender Videobericht über die ton:art Ausstellung. Die interessante Ausstellung kann man übrigens noch bis einschließlich zum 02.08.09 in der Karlsruher Innenstadt besuchen. Eintritt frei! Heute Abend ab 19 Uhr (Freitag 31.07.09) ist außerdem eine ganz besondere Live-Performance angekündigt. Ein Großteil der Exponate wird zum Einsatz kommen und ein Klangspektakel erzeugen, das seines gleichen sucht. Definitiv der Tipp des Tages - zusammen mit Coco Rosie im Tollhaus. Wer noch nicht da war, sollte auf jeden Fall mal vorbeigucken. Mehr Infos gibts wie immer im Terminkalender.

Bevor du dir den ganzen Bericht mit den zahlreichen Videos angucken kannst, wollen wir dich noch kurz auf zukünftigen Pläne der Kavantgarde hinweisen. Von nun an wollen wir nämlich verstärkt redaktionelle Videobeiträge veröffentlichen, um damit das Niveau der Kavantgarde auf ein nächstes Level zu bringen und vor allem die relevante Kunst und Kulturszene aus Karlsruhe noch besser präsentieren zu können. Ein paar weitere Beiträge wurden bereits abgedreht und erscheinen hier in den nächsten Wochen. Damit wir hier in Zukunft noch mehr redaktionelle Beiträge präsentieren können, suchen wir jetzt nach engagierten Leuten die Lust haben eine Sendung zu moderieren, Leute auf der Straße zu interviewn, neue Konzepte einzubringen und eigenständig umzusetzen oder einfach nur mithelfen wollen. Wir haben viele interessante Ideen und suchen dafür noch motivierte Leute die Freude und Interesse an Kultur haben und bereit sind die Initiative zu ergreifen um das Kulturleben in Karlsruhe zu verbessern. Aus diesem Grund suchen wir für die Herbstmonate auch wieder Praktikanten. Das Büro der Kavantgarde ist direkt in der Innenstadt und das Praktikum ist sogar bezahlt. Also nichts wie her mit euren Bewerbungen wenn ihr für Herbst noch keine konkreten Pläne habt. Bei Interesse einfach eine Email an kontakt AT kavantgar.de. Wir freuen uns auf eure Interesse.

So, jetzt aber genug palavert. Projektlupe lets go!

Die ton:art wurde von Studenten der Musikhochschule Karlsruhe (Studiengang Musikinformatik) ins Leben gerufen und versucht Musik und Klangkunst interaktiv zu vermitteln. Dabei bietet sie dem Besucher zahlreiche neue Sichtweisen auf Musik und Techniken, indem sie Dinge des Alltags zweckentfremdet und sie zu Musikinstrumenten umfunktioniert.

Die Hauptinitiatoren der ton:art sind Florian Vitez und Daniel Dominguez von der HfM. Außerdem sind noch Matthias Schneiderbanger, Vincent Wikström, Tobias Wächtershäuser, Juan Alzate Romero und Patrick Borgeat in das Projekt involviert und für insgesamt sechs interessante Exponate verantwortlich.

Zunächst ein Videoausschnitt eines Live Konzerts bei dem einige dieser ton:art Exponate zum Einsatz kamen. Anschließend werden die verschiedenen Exponate und deren Entwickler vorgestellt. Viel Spaß!

Installationserläuerungen

Cycleonium
Das Cycleonium erlaubt es dem Besucher durch Muskelkraft und körperliche Anstrengung Klänge zu erzeugen. Ein zum Propeller umgebautes, Rad erzeugt einen Luftstrom der, in Kombination mit einer darunter befestigten Flasche, einen Klang ertönen lässt. Zudem werden die Atemgeräusche und das Geräusch der Kette mit einem Mikrofon abgenommen. Ein auf dem Lenker befestigtes, Mischpult bietet die Möglichkeit die verschiedenen Signale zu verstärken und zu bearbeiten.

Pulse Guitar
Die Pulse Guitar ermöglicht es auch Leuten die bisher wenig bis nichts mit Gitarren am Hut hatten aus diesem Instrument die verschiedenartigsten Töne herauszuholen. Elektronische Schwingspulen die über den Saiten der Gitarre angebracht sind bringen diese in Schwingung. Mit einem Joystick lassen sich die Schwingspulen ansteuern und ein zusätzlich angeschlossenes Effektgerät bietet eine breite Auswahl an Sounds.

li Fluids
Eine Couch, eine Leinwand und ein Gamepad sind die für den Besucher relevanten Bestandteile diese Installation. Das Programm steuert sich dabei wie ein Videospiel, das verschiedene Soundelemente als Flüssigkeit darstellt und bei dem der Benutzer erzeugte visuelle Schwingungen auditiv umsetzt. So ist es möglich spielerisch und durch visuelle Reize unterstützt eigene Musikstücke zu improvisieren.

Meta Sonic In Place
In einem abgesteckten Raum bewegen sich die Besucher mit verschiedenfarbigen Leuchtstäbchen bzw. Schals und erzeugen damit abhängig von ihrer Position Töne und Geräuschfragmente.

Sound Bubbles
Ein einfaches Open Source Computerspiel bot die Grundlage für dieses Exponat. Anstatt mit nervigen Standard Sounds kommt „Sound Bubbles“ (ursprünglich „Frozen Bubbles“) mit, dem Spielverlauf und – geschehen, angepassten Klängen im Gehörgang an und lässt das Spiel zum Instrument werden.

Fahrstuhlmusik 2.0
Weg von einschläfernden Kaufhausrhythmen und hin zum interaktiven Stockwerke-hopping mit individueller akustischer Untermalung.
Über zwei Mikrofone werden die Gespräche der Fahrstuhlgäste abgenommen und mit Hilfe von Software akustisch verändert wiedergegeben.

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