Es ist mal wieder soweit. Am 1. und 2. Oktober lädt die Kavantgarde zum halbjährlichen Klassentreffen der Karlsruher Kunst- und Kulturszene ein. Neben zahlreichen DJs und Live Bands (unter anderem eine Gruppe aus New York und eine Band aus Berlin mit Karlsruher Wurzeln) findet jeweils tagsüber ein Kulturmarkt und eine Sneaker Convention statt. Weitere Details erfahrt ihr hier in Kürze.
Aber jetzt wollen wir erstmal die one and only Grafik für dieses Spektakel finden und laden daher jeden, der von seinen Grafik Skills überzeugt ist, ein beim Grafik Contest zum Kavantgarde Festival mitzumachen. Die Vorschläge werden später im Rahmen eines öffentlichen Votings anonym zur Wahl gestellt. Nur der Sieger wird später namentlich genannt.
Warum mitmachen? Neben Ruhm und Anerkennung, sowie zwei Freikarten für das Festival, wartet auf den Sieger auch noch eine Siegprämie in Höhe von 150€!!
Würde uns auf jeden Fall freuen, wenn auch diesmal wieder einige kreative Entwürfe bei uns eingingen. Alle interessierten Teilnehmer bitte eine kurze Email mit dem Betreff “Kavantgarde Grafik Contest” an florianvitez@kavantgar.de schicken und ihr erhaltet kurze Zeit später die Vorgaben/Eckdaten für den Contest.
Deadline zur Teilnahme am Contest ist Montag der 16.08.2010 um 18 Uhr.
An diesem Tag werden wir alle Grafiken online stellen und das Voting starten.
Wir sind gespannt und freuen uns sehr auf eure Vorschläge!!
Großartig! Der Aufruf auf Facebook hat auf jeden Fall super funktioniert. Mehr Leute als erwartet haben sich bei uns gemeldet und uns ihre Fotos und Videos geschickt. Leider können wir aber nicht alles zeigen, da der Aufwand alles zu sichten, zu bearbeiten und hochzuladen zu groß wäre. Wir bitten daher die Leute deren Fotos/Videos wir jetzt nicht zeigen werden um Verständnis. Die Auswahl fiel uns auch wirklich nicht leicht. Viele schöne Bilder und einzigartige Momente dabei. Das Fest 2010 in der Retrospektive. Viel Spaß!
Noch bis zum 8. August findet in der Galerie Margit Haupt im Passagenhof die Ausstellung ton:art statt. Klangkunst, interaktive Klanginstallation und künstliche Projekte rund um das Zusammenspiel von Musik und Computer versetzen in neue, sphärische Welten.
Die ausgestellten Arbeiten stammen von Studenten der Musikinformatik/Musikwissenschaft der Hochschule für Musik in Karlsruhe. An den Exponaten darf man sich austoben: sei es auf einer Spielwiese mit Affen und Fröschen, die lautstark um ein Entchen battlen oder anderen interaktiv gestalteten Klangkörpern.
Fünf Events mit Live-Performances, elektronischen Kompositionen, DJs und Visals ummalen die Ausstellung. Bei Prosa-Partituren mit Wort+Klang lassen in Traumwelten abschweifen. Ton:art-gerechte Bewegung verschafft Ihr Euch bei der „Elektronischen Nacht“. Tapes, Laptop-Band und DJ motivieren die Tanzmuskulatur zu Höchstleistungen.
Die Ausstellung ist kostenfrei und ist täglich von 15 - 20 Uhr geöffnet.
Eine Schweizer Bahnstation mitten in Karlsruhe? Unsere Freunde von Backyard TV gehen der Sache auf die Spur und haben ein Videointerview mit den Brüder Baden geführt. Hier noch vorab ein paar einleitende Informationen zu der Galerie und ihren Betreibern von unserer neuen Mitarbeiterin Doro.
Seit 2006 gibt es die gleichnamige, junge Galerie im Karlsruher Passagenhof. Hier haben sich die Karlsruher Zwillinge Lukas und Sebastian Baden nach ihrem Studium an der Kunstakademie Karlsruhe, in Schweiz und New York mit viel Herzblut ein überregional bekanntes Kunst-Reich geschaffen. Wer will, erreicht die Galerie mit dem Lastenaufzug. In den unrenovierten Räumen der ehemaligen Druckerei taucht man ab in Ausstellungen mit viel Aussagekraft und Inhalt. Neuen „Kunststoff“ haben Lukas und Sebastian in Mexiko und Deutschland gefunden. Augustin González “Puño de tierra” zeigt expressive Öl- und Papierarbeiten im Großformat. Skelette, Bergspitzen und Schiffe oder mythisch aufgeladene Tiere werden mit piktogrammartigem Stil vermischt. Im dritten Stock hausen Dirk Meinzers „Meine Geister und Gespenster“. Im Fokus steht die „Wilde Fremde“ mit verheißungsvoll-zerstörerischer Ausstrahlung. Beide Ausstellungen laufen bis zum 11. September.
Bitte aussteigen an der Ferenbalm-Gurbrü-Station und viel Spaß mit dem Interview:
Eben ging die Nachricht ein, dass Joe gefragt wurde ob er am Samstag um 20 Uhr auf Das Fest auftreten möchte. Sein frisch formulierter Wunsch aus dem Steckbrief ging somit schneller in Erfüllung als gedacht. Freut uns auf jeden Fall, dass Leute von Das Fest hier vorbei gucken und sich inspirieren lassen. Weiter so!
Also nicht vergessen, Samstag 20 Uhr Joe Astray auf Das Fest (dm-live Bühne)
What can we say about “Joe Astray”?
Geboren wurde Joe Astray fernab des Horizonts im Australischen Sydney. Nach diversen Umzügen und Schulwechseln landete er irgendwann im wunderprächtigen Karlsruhe. Hier machte er dann auch seine ersten Bühnenerfahrungen mit der Band Lucky Ginger. Seit einiger Zeit bewegt sich Joe nun auch auf Solopfaden. In seiner Musik nimmt er seine Zuhörer mit auf eine wundervolle Reise zu verwunschenen Orten dieser Welt, voller Gefahren, Ängsten, Gier und Oberflächlichkeiten. Die ersten Aufnahmen sind bereits im Kasten und werden noch dieses Jahr in Form einer EP ausgekoppelt. Bis dahin könnt ihr aber schon mal vorab einige der neuen Songs, hier auf Kavantgarde exklusives Probehören. Oder ihr hört ihn euch morgen auf der Open-Air-Bühne vor dem Schloss an, wo er um 19 Uhr im Rahmen der Grossen Landesausstellung: “Vom Minnensang zur Popakademie” einen Auftritt hat. Jetzt aber erstmal den Steckbrief durchlesen und die MP3s anhören. Vorhang auf für Joe Astray.
Nach seinem Abitur auf dem Bismarck Gymnasium und seinem Zivildienst in einem Altenheim, verschlug es Christian Lübben zunächst für ein Studium nach Kiel. Nachdem er feststellte, dass das nichts für ihn war, kehrte er nach Karlsruhe zurück um hier eine Ausbildung zum Fotograf zu beginnen. Schließlich filmte und fotografiert er bereits seit der 9. Klasse und wusste, dass er damit viel Spaß haben würde. Das er damit die richtige Entscheidung getroffen hatte, wurde ihm 2009 in einem Fotowettbewerb quittiert als er beim “PPL Award” zwei Preise gewann. Dieser wiederum eröffnete ihm neue Türen, wie dem Cover und der Fotostrecke “Skaterboys” in der aktuellen Sommerausgabe der INKA, die ab morgen überall erhältlich ist.
Da Christian an einem kreativen Austausch mit anderen Künstlern und an interessanten Projekten und Aufträgen mit verschiedenen Veranstaltern interessiert ist, hat er uns gebeten ihn bei uns aufzunehmen und damit auf ihn und seine Fotos aufmerksam zu machen. Nichts lieber als das! Vorhang auf für Christian Lübben.
Nachdem im Herbst 2009 noch das Ende des traditionsreichen Festivals verkundet wurde, hat sich eine Bürgerinitiative dafür eingesetzt, das Festival durch Tagestickets (5€ pro Tag) am Leben zu halten. Vor einigen Tagen erschien nun das Print Programmheft zum diesjährigen Lineup. Wer es noch nicht in den Händen hatte, kann es jetzt hier online angucken.
Mit den Jungs vom Klick Klack Klub, Couchrausch, Nugath, Le Grand Uff Zaque und Antimonotree sind in diesem Jahr gleich fünf Bookings dabei, die mit der Kavantgarde gestartet sind oder hier zumindest regelmäßig stattfinden. Dafür muss dem zuständigen Booking Ausschuss auf jeden Fall ein Dank ausgesprochen werden. Es ist beruhigend zu sehen, dass relevante, regionale Künstler beim Großprojekt Das Fest mit berücksichtigt werden. Weiter so!!
Ob das restliche Lineup ebenfalls gelungen ist, kann hier gerne diskutiert werden.
Was guckt ihr euch an? Worauf freut ihr euch? Was stört euch?
Wer die Kavantgarde seit ihren Anfängen verfolgt hat, weiß dass Christoph Esch seit den ersten Tagen mit als Veranstalter dabei war und die zuletzt sehr positive Entwicklung im karlsruher Nachtleben maßgeblich mit geprägt hat. Als einer der aktivsten Veranstalter und DJs überhaupt, ist Christoph Esch unter anderem für internationale Bookings wie Matt Didemus (Junior Boys) aus Kanada oder Mean Mr. Mustard aus Stockholm. Außerdem trägt er mit seinen Veranstaltungsreihen Snurrande Skalle (Erdbeermund), Le Club Qui Rit (Carambolage), The Sweeping Stereo (Dorfschänke), Spinning Heads (Stadtmitte) oder dem Indie Clash (Bento) maßgeblich dazu bei, dass Karlsruhe stets mit feinstem Indie und elektronischer Musik versorgt wird. Für diesen Dienst sei ihm an dieser Stelle gedankt!
Da Christoph Esch aber weit mehr als nur ein ambitionierter Veranstalter ist und neben dem regelmäßigen Auflegen und seinem Studium auch ab und zu selber Musik produziert, war seine Aufnahme in das Künstler Register lange überfällig. Hier gelangt ihr nun zu seinem Steckbrief indem ihr ein paar interessante Dinge über Christoph erfahrt. Außerdem findet ihr dort auch zwei selbst produzierte Tracks von ihm.
Danach empfehlen wir jedem die folgenden zwei Mixe. Der untere erschien bereits vor ein paar Wochen auf Facebook aber der obere ist neu und exklusiv für die Kavantgarde. extra great & extra large!
Wie hier sicher viele zu schätzen wissen, ist die Kavantgarde Plattform nicht kommerziell ausgerichtet. Das Ziel der Kavantgarde ist die Förderung der Karlsruher Kunst und Kulturszene und nicht eine wirtschaftlich lukrative Community zu formen. Deshalb gibt hier trotz hoher Besucherzahlen, weder nervige Popups noch Banneranzeigen die nichts mit der Karlsruher Kunst- und Kulturszene zu tun haben oder für diese keinen Nutzen darstellen. Keine Angst, dabei soll es auch bleiben. Kunst und Kultur abseits der städtisch geförderten Einrichtungen ist auf ein funktionierendes Netzwerk angewiesen und das soll die Kavantgarde auch weiterhin darstellen.
Die entscheidende Frage die hier heute angesprochen werden soll, ist wie weit kann das ehrenamtliche Engagement der Kavantgarde gehen, um diese Plattform für die Stadt Karlsruhe nicht nur am Leben zu halten sondern auch stetig weiter zu entwickeln? Das Beispiel der Videointerviews zeigt nämlich das längst nicht nur sehr viel Zeit, sondern mittlerweile auch pro Video 25€ für den Videoschnitt aufgebracht werden muss. Wer die letzten 12 Interviews zusammen zählt, merkt schnell was da so abseits der Serverkosten, dem Videoequipment und der endlos viel investierten Stunden Zeit zusammen kommt.
Doch wie soll das finanziert werden? Die Künstler als Nutznießer dieses Engagements in die finanzielle Pflicht zu nehmen wäre mit Sicherheit der falsche Ansatz! Logischer wäre da schon eher das die Stadt Karlsruhe das Engagement der Kavantgarde mit einer Förderung würdigen würde. Doch bislang hat die Stadt nichts von sich hören lassen, sodass wir damit erstmal nicht rechnen können und wir andere Wege brauchen um ein wenig Geld zu bekommen um damit Videotechnik, Videoschnitt und Serverkosten zu bezahlen.
Die Lösung! Seit kurzem gibt es eine innovative Micropayment Lösung mit dem Name Flattr. Der Chef dieser Firma ist Peter Sunde - einer der Gründer von “Pirate Bay”, der wohl bekanntesten Internet-Seite mit Links zu illegalen Musik- und Filmdownloads. Über Flattr können Leser den Autoren ihrer Lieblingsblogs kleine Geldspenden zukommen lassen. Entscheidend dabei ist die Tatsache das ein vorher festgelegtes Monatsbudget von beispielsweise 2 € am Ende des Monats auf alle Blogs, für die der Leser im Laufe des Monats geflattert hat, aufgeteilt wird. Ein Beispiel: Wenn ein Flattr User ein monatliches Budget von 2€ aufgeladen hat und er im Laufe eines Monats auf vier verschiedenen Blogs geflattrt hat, bekommt jeder dieser Blogs 50 Cent. Wenn der User nur für einen Blog geflattrt hat, bekommt dieser Blog die vollen 2 Euro. Weitere Infos zu Flattr gibt es hier in einem Artikel auf DRadio und in diesem offiziellen Video:
Es würde uns sehr freuen wenn möglichst viele von euch einen Flattr Account anlegen, diesen per Paypal etc. aufladen und uns ein mal im Monat einen Klick schenken könnten. Das Geld wäre auf jeden Fall sinnvoll investiert, da wir jeden Euro wieder in die Kavantgarde und somit in die Kunst und Kulturszene aus Karlsruhe zurückfließen lassen.
Wir sind gespannt auf eure Reaktion und hoffen auf zahlreiche Spenden.
Heute ein kleines Überraschungsschmankerl. Thomas Tabasco, der einigen als Student, den meisten als die leisere Hälfte des Klick Klack Klubs und den wenigsten als ehrenamtlichen Programmierer für die Kavantgarde bekannt sein sollte, hat einen Mix angefertigt. Aber Obacht - manch ein treuer Klick Klack Klub Jünger könnten überrascht werden. So erwartet den Hörer weniger Electro-Trash-Pop-Geballer als vielmehr minimale, experimentelle und stilvoll gemixte Techno-Sounds. Ob er damit eine neue Klick Klack Klub Ära für den Herbst einläutet, bleibt unbeantwortet. Das müssen wir schon alle selber herausfinden wenn die Klick Klacks am 17.09.2010 nach diversen Gastauftritten in ihr heiliges DOM zurück kehren. Die Zeit bis dahin kann man ja jetzt ideal mit diesem Mix überbrücken.
Außerdem hat sich Thomas Tabasco für uns die Zeit genommen und ein paar Fragen für das Kavantgarde Künstler Register beantwortet. Darin erfährt man unter anderem wo er in Karlsruhe am liebsten essen geht, welches seine Lieblingslocation ist und wo er gerne mal auflegen würde. Auch seinen Karlsruher Lieblingskünstler hat er uns verraten. All das und vieles mehr erfahrt ihr HIER!
Vorhang auf und Anlage an für Thomas Tabasco. Viel Spaß!